Versöhnung und Busse

Versöhnung und Busse

Manchmal sind wir nicht im Reinen mit uns. Unsere innere Stimme sagt uns, dass etwas, was wir gemacht haben nicht gut war. Oder wir spüren auch an der Reaktion anderer, dass wir einen Fehler gemacht haben. Dann entschuldigen wir uns. Manchmal können wir uns aber nicht selbst "ent-schuldigen", weil eben noch ein Rest bleibt, ein "komisches Gefühl", die Angst, wieder zu versagen,... Dann tut es gut, wenn man sich von jemandem angenommen fühlt, so wie man eben ist.

Die Beichte, das persönliche Sündenbekenntnis im Gespräch mit einem Priester, ist heute - durchaus zu Unrecht - das "Stiefkind" unter den Sakramenten. Negative Erfahrungen und ein gewandeltes Schuld- bzw. Verantwortungsbewusstsein können Gründe dafür sein. Die Beichte soll mir helfen, mich trotz meiner Schwächen und meinem Versagen selbst wieder anzunehmen, mich mit mir zu versöhnen, so wie Gott mir immer wieder seine Versöhnung anbietet. Sie ist eine Chance, Gott als meinem liebenden, verzeihenden, barmherzigen Vater zu begegnen und Befreiung zu erleben. In der Folge sollen auch wir denen vergeben, die uns verletzt, die sich uns versagt haben.


Praktische Hinweise:


Sie können entweder am Samstag von 16.45 - 17.15 Uhr in der Kirche zur Beichte kommen - oder Sie vereinbaren einen Termin für ein persönliches Gespräch.

Vor den grossen Festen des Kirchenjahres laden wir zu Versöhnungsfeiern für Kinder und Erwachsene ein.

Die Kinder, die sich auf die erste heilige Kommunion vorbereiten, erfahren einen speziellen "Versöhnungsweg".