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Krankensalbung"Letzte Ölung' - oder was?Wurde in früheren Jahren der Priester zu einem Kranken gerufen, wusste man, "was es geschlagen hat" - nämlich das letzte Stündlein. Auch wenn im Leben nicht alles "wie geölt" gelaufen ist: für die letzte Reise braucht - von Autos abgesehen niemand eine "letzte Ölung". Der zeichenhafte Beistand der Kirche in Zeiten der Krankheit und leiblicher Not versteht sich deshalb als Kranken- und Heilsakrament und nicht, wie oft vermutet als "Sterbesakrament". Das gemeinsame Gebet am Krankenbett soll den Kranken "aufrichten", heilen und stärken. Viele erleben die mit der Krankensalbung verbundenen, sinnlich erfahrbaren Riten (Sündenvergebung, Lossprechung, Segen, das Salben der Hände und Füsse, das gemeinsame Gebet) als "spürbare Hilfe" gerade dann, wenn durch die Schwere der Krankheit die intellektuelle Aufnahmefähigkeit oder auch das Wachbewusstsein stark eingeschränkt sind. (Die Krankenpflege praktiziert Vergleichbares mit der "basalen Stimulation".) Und es kommt durchaus vor, dass Kranke nach der Krankensalbung "ihr Bett nehmen und gehen" (vgl. Markus 2,912). Die Erfahrung lehrt auch, dass Kranke, die das Sakrament bewusst mitfeiern konnten, oft sehr erleichtert sind und Krankheit und möglicherweise Sterben bewusst aus Gottes Hand annehmen können. |
Praktische Hinweise:
In unserer Pfarrei wird vor hohen Festtagen (Weihnachten, Ostern) die Krankensalbung in einem gemeinschaftlichen Gottesdienst für kranke und auch ältere Menschen gespendet.
Wenn Sie für sich oder eine/n Angehörige/n die Krankensalbung wünschen, kommen wir auch gern zu Ihnen nach Hause oder ins Spital bzw. Heim.




