Sternsinger Jubiläumsfest in Kloten

Am 20. Januar reisten wir mit unseren Stensingern nach Kloten und feierten zusammen mit anderen Sternsingergruppen aus der ganzen Schweiz das 30-Jahr-Jubiläum der Aktion Sternsingen. Über 300 Kinder mit ihren Begleitpersonen verbrachten einen fröhlichen Nachmittag zusammen.

Sternsinger 2019

Die Sternsinger haben auch dieses Jahr eine erfreuliche Summe für Kinder in Peru gesammelt. Für die Unterstützung behinderter Kinder in der peruanischen Hauptstadt Lima haben sie 11‘175.00 CHF gesammelt. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem grossen Erfolg beigetragen haben.

Als Erinnerung Videos (2018 und 2019) und 2 Bilder. Weitere Bilder finden Sie auf der Fotogalerie-Seite.

Sternsinger-Rap

Besuch im Gemeindehaus 2019

Sternsinger unterwegs

 

Die Sternsinger in der Presse

Am 5. Januar waren unsere Sternsinger in der Züriseeziitig prominent vertreten:

Etwas aufgeregt sind Sofia Braumann, fünfjährig, und ihr Bruder Sebastian Braumann, sechsjährig, als sie mit der Gruppe der Sternsinger ins Horgner Gemeindehaus trippeln. Sie gehören zu den jüngsten Teilnehmern und sind bereits zum zweiten Mal dabei. Die Lieder über Kaspar, Melchior und Balthasar mögen die beiden, wie sie sagen. Sofia verkleidet sich auch gern, und Sebastian trägt mit Vorliebe die Kasse und zählt nach der Tour die Spenden. «Die meisten Leute lächeln, wenn sie uns hören», erzählen sie. Die Kinder finden den Gemeindepräsidenten beeindruckend, «obwohl wir nicht so genau wissen, was er tut». Acht Gruppen mit 42 Sternsingern und elf Begleitpersonen unter Leitung von Snjezana Bujak sind in diesem Jahr zwischen dem 4. und dem 6. Januar nicht nur im Gemeindehaus Horgen, sondern auch  in Altersheimen, im Humanitas und im See-Spital unterwegs, um mit Gesang und Segensklebern die Botschaft der Heiligen Könige zu überbringen.

Zur Sternsingergruppe gehört auch Sechstklässler Sebastian Garrido, zwölfjährig, der einen goldenen Umhang trägt. Er ist einer der Ältesten, wirkt nicht nervös und begrüsst im Foyer des Gemeindehauses mit sicherer Stimme den Gemeindepräsidenten Theo Leuthold (SVP) und die Angestellten der  Gemeindeverwaltung, die aus ihren Büros gekommen sind, um dem Gesang zu lauschen. Sebastian begleitet die Lieder auf der Gitarre. Er habe vor sechs Jahren  durch Zufall mit dem Rundgang der Heiligen Drei Könige im Dorf begonnen, berichtet er. «Eigentlich sollte mein älterer Bruder Valentin mit meiner Mutter losgehen, und ich hätte mit meinem jüngeren Bruder Constantin und unserem Hund zu Hause bleiben sollen. Dann fiel der Babysitter aus, und so sind wir halt alle hingegangen.» Seither ist der Sternsinger- Rundgang nicht nur für die Kinder, sondern auch für Boxerhündin Baily zur Tradition geworden. «Meine Mutter nähte Baily einen Buckel. Nun kommt sie als Dromedar mit.»

Sebastian findet die Rundgänge kurzweilig. Er erinnert sich: «Als kleiner Bub war es cool, draussen im Dunkeln zu sein. Manchmal  veranstalteten wir eine Schneeballschlacht oder spielten Versteckis.» Im Spital sei es oft eindrücklich. Bei einigen Patienten erhalte man den Eindruck, sie hörten gar nicht zu. «Doch dann haben sie plötzlich Tränen in den Augen», erzählt er. Wenn es regne, sei das unangenehm, weil man nass werde, «aber dann spenden die Leute mehr für die benachteiligten Kinder auf der Welt, weil sie Mitleid mit uns haben». Die Kinder sammeln in diesem Jahr für behinderte Kinder in Lima in Peru. Mit der Fernsehsendung unter dem Motto «Willi will’s wissen» werden sie jeweils genau über das Projekt informiert. Das Dreikönigssingen gibt es seit genau 60 Jahren. Es ist die
grösste Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit.

Text und Bild Viviane Schwizer