149. Generalversammlung Jahresbericht 2019 des Präsidenten.

  • Wer singt, dem öffnet sich eine neue Welt.
  • Wer singt, hat mehr vom Leben.
  • Singen beflügelt.

ALSO, SINGT UM HIMMELSWILLEN!

Mit dieser Einleitung begrüsse ich alle herzlich zu dieser schriftlich geführten Generalversammlung in besonderen Zeiten. Beigefügt findet Ihr den Stimmzettel, der Euch ermöglicht, an dieser GV die Stimme abzugeben. Wir haben Karl Hauser als Stimmenzähler angefragt und er hat seine Zustimmung erklärt, wofür wir ihm danken.

Am 17. März 2019, ab der 148. GV, war der Start für mein erstes und schon sehr spezielles Präsidial- Jahr. Bereits am Mittwoch den 20. März durfte ich bei der Probe vor Euch stehen und Informationen bekanntgeben. Nach fleissigem Proben konnten wir am 21. April beim Hochamt an Ostern von G.F. Händel : Zadock the Priest und das Halleluja aus Messiah, von 5 verschiedenen Mozart – Messen, Kyrie,Gloria,Credo,Sanctus und Agnus Dei singen. Auch das Laudate Dominum von W.A. Mozart mit dem wunderschönen „Soli“ fehlte nicht.

Solisten, Instrumentalisten und Marco Castellini.(In der Mitte: Maya Boog)

Am 18. Mai hat die Kündigung von unserem Chorleiter Marco Castellini  den Chor in einen Schockzustand versetzt. Bis zu den Sommerferien führte er den Chor noch zuverlässig weiter. Am 13. Juli verabschiedeten wir Ihn mit einem Gottesdienst und Apéro danach. Im Gottesdienst sangen wir Werke von John Rutter, Allan Naplan und das Halleluja von G.F. Händel. Beim Apéro  wurde Marco mit speziellen Abschiedsliedern gewürdigt, begleitet von Anita Bächtiger. Zum Beispiel: D’Zyt isch da, D’Zyt isch da, wo mer de Marco zieh münd lah.

 

Die Ehrungen in der Kirche für Marco’s siebenjährigen Dienst als Chorleiter

Am 8.Juni feierte unser Kirchenmusikverband Chur 75 Jahre Bestehen. Zum Hauptpunkt dieses Anlasses wurden alle Kirchenchor Sänger und Sängerinnen die mehr als 50 Jahre in Kirchenchören mitwirken, speziell geehrt. Ich durfte mit Karl Hauser  und Dorli  Thürlemann an diesem Fest teilnehmen.

Dorli Thürlemann mit 53 Jahren Chorgesang, Karl Hauser mit 66 Jahren Chorgesang.

Im Juli wurde dann ein Inserat von der Kirchgemeinde aufgeschaltet, um uns einen neuen Chorleiter zu suchen. Auf das Inserat hin haben sich über 15 Kandidaten und Kandidatinnen gemeldet. Um das auszuwerten wurde eine Findungskommission gegründet, dabei durften Eva Maria und ich  auch an einigen Sitzungen teilnehmen. Mit vier Topkandidaten wurden dann Bewerbungsgespräche gehalten. Daraus folgten zwei Bewerber, die mit dem Chor eine Probelektion durchführen durften. Nach den Lektionen durfte sich der Chor mit schriftlichen und bildlichen Bewertungen (Zielkreis) zu den Dirigenten und Proben äussern. Auch die Kirchenpflege verfolgte die Proben mit ihren Fachleuten. Mit diesem Vorgehen konnte sich der Kirchenchor mit dem gewählten neuen Chorleiter Stefan Müller sofort befreunden und wir konnten am 25. September die erste reguläre Probe mit unserem neuen Chorleiter durchführen. Durch die Probedirigenten/innen haben wir so ganz interessante Einsing- Erlebnisse hinter uns.

Dann als Höhepunkt unseres Vereinsjahres fuhren wir nach Löffingen in Deutschland. Von dort stammt unser  Chormitglied Heike Soldan. Sie hat die ganze Reise vorbereitet und mit Hilfe von Eva Maria, Anita Bächtiger und Reini Geuze durchgeführt. Für den Gottesdienst durftet wir nochmals von Marco Castellini gesangstechnisch angeleitet werden. Mit der dortigen Kirchgemeinde durften wir das Patrozinium St. Michael mitfeiern und von Bruckner Locus iste von Händel das Halleluja und von M. Castellini das Dulce Jesus mio singen. Ganz am Anfang sangen wir noch ganz unkonventionell das Hine ma tov, was aber zu einer fröhlichen Anfangs – Atmosphäre führte. Am Schluss gabs noch eine Prozession durch das halbe Dorf, wie es bei uns früher durchgeführt wurde.

Bei der spannenden Dorfführung erfuhren wir so einiges über die schöne Umgebung. Zum Beispiel, dass der Stadtheilige St.Demetrius ein sogenannter Katakombenheiliger ist. Zum Abschluss der zweitägigen Reise fuhren wir mit der „Sauschwänzlebahn“, was noch einmal ein grossartiger Höhepunkt war. Damit ja niemand von uns während der Dampfbahnfahrt verloren ging, zählte uns Paul auf japanisch mehrmals durch. Für diese Reise danke ich allen,  die geholfen haben, diese schöne Reise durchzuführen.

Unser Reise-Chor versammelt sich vor der Dampflokomotive für ein Foto, dann geht’s in die historisch alten Waggons um durch die schöne Schwarzwaldgegend mit einigen besonders schönen Viadukten im gemütlichen Tempo zu fahren

Am 2. November konnten wir an Allerseelen in der Kirche erstmalig unter der Dirigentenhand von Stefan Müller Teile aus der Gounodmesse, „Bleibe bei uns“ und Dulce Jesus mio singen. Nicht zu vergessen, dass auch ein neuer begabter Organist „Martin Kovarik“ zu uns gestossen ist und auch mit uns proben könnte, wenn wir mit Einzelstimmen proben, oder wenn einmal der Chorleiter kurz ausfallen würde.

Am 24. November sangen wir am Christkönigssonntag die ganze Messe bréve C-dur von Ch. Gounod.

Am 11. Dezember trafen wir uns nach der frühen Chorprobe im Pfarreizentrum zu einem gemütlichen Chlaushöck wo uns der Samichlaus auch fand und einige Begebenheiten ins rechte Licht rückte.

Für das Krippenspiel am 24.Dezember wurde etwas kurzfristig unser Chor um Mithilfe angefragt, um die Kinder beim Singen zu unterstützen. Glücklicherweise konnten sieben gute Sänger/innen bei diesem Krippenspiel mitwirken.

Dann am Weihnachtstag, 25. Dezember, sangen wir aus Händels „Messiah“ die Sätze Nr. 3: Denn die Herrlichkeit…Nr. 12: „Denn es ist uns ein Kind geboren“ Soli mit Chor – Einwürfen. Nr. 6: „Und er wird reinigen..“ Nr. 14: „Es waren Hirten“ Arien 8 und 9 und zum Schluss Nr. 15: „Ehre sei Gott“.  Dieser Festgottesdienst war in allem sehr stimmig und die Weihnachtsdekoration von unserem Sigrist Antonio Camerota war wieder besonders schön.