Minigruppe

Als MinistrantIn den Gottesdienst gestalten

Jedes Mädchen und jeder Knabe, welche(r) die Erstkommunion gefeiert hat, kann in unsere MinistrantInnengruppe eintreten.

Nach einer gründlichen Einführungszeit hilfst du als MinistrantIn (kurz: Mini) mit, unsere Gottesdienste feierlich zu gestalten und übernimmst so eine wichtige Funktion in der Kirche. Als Mini bist du stets hautnah am Geschehen: du hast immer einen Logenplatz in der Kirche und Langeweile im Gottesdienst ist für dich ein Fremdwort.

Unsere Minigruppe umfasst ca. 60 Kinder und Jugendliche, so dass jeder Mini ca. ein Mal im Monat zum Ministrieren aufgeboten wird. Daneben bieten wir ein lockeres Freizeitprogramm an: Zirkus- oder Kinobesuche, Filmabende, Ausflüge etc.

Obermini-Reise nach Rom vom 24. bis 28. April 2026


Unser erster Tag begann früh: Bereits um 6.00 Uhr trafen wir uns am Bahnhof Horgen Oberdorf und los gings mit der Bahn Richtung Rom. Die lange Zugfahrt verkürzten wir uns mit Spielen, Jassen, Musik und vielen Gesprächen. Nach der Ankunft in unserer Unterkunft auf dem Vatikanhügel erfuhren wir die langersehnte Zimmereinteilung und meisterten bald darauf unsere erste Challenge: mit 22 Personen in die Römer Metro! Wir
haben es geschafft, und alle sind wohlbehalten in der Stadt angekommen. Der erste Stadtspaziergang unter der Leitung von Maxi Strobel und Pfarrer Lüchinger führte uns u. a. zur Piazza del Popolo, zum Trevi-Brunnen, zur Spanischen Treppe und via Pantheon zur Piazza Navona. Zur Stärkung gab es unterwegs ein leckeres Eis und danach eine superfeine Pizza. Den Abend liessen wir mit einem Spaziergang über die Engelsbrücke zum Petersdom ausklingen – ein gelungener erster Tag!

(Olivia, Philippa, Beatriz, Harriet u. Kirushi)

Am Samstag klingelte der Wecker bereits früh und der Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück um 7.15 Uhr. Danach stand der Besuch des Vatikans auf dem Programm, angefangen mit dem beeindruckenden Petersdom. Dort durften wir überraschend die Probe für eine Priesterweihe sowie den Einzug von 70 Priestern, Kardinälen und Bischöfen miterleben. Nach einem leckeren Sandwich im «Saintwich» genossen wir ein wenig Freizeit. Einige nutzten diese zum Shoppen, andere besuchten den Gianicolo-Park mit seinem tollen Ausblick über Rom. Zur Abkühlung führte der Weg anschliessend direkt in eine Gelateria. Am Nachmittag besuchten wir mit unseren Guides Adrian und Maxi die Vatikanischen Museen und bestaunten zahlreiche weltberühmte Kunstwerke mit der Sixtinischen Kapelle als Höhepunkt. Gegen Abend trafen wir unseren ehemaligen Mitmini Daniel Fricker, der nun Teil der Päpstlichen Schweizergarde ist. Beim gemeinsamen Nachtessen mit köstlichen italienischen Antipasti und Pasta entstanden spannende Gespräche und schöne Erinnerungen. Den ereignisreichen Tag beendeten wir mit einem Nachtspaziergang zurück ins Hostel. Alle legten sich mit schweren Füssen und vielen Eindrücken müde ins Bett.

(Abigail, Amelia, Mona und Noemi)

Fortsetzung folgt

Obermini-Reise Stockholm – alle Folgen 🙂


Am Montagmorgen trafen wir uns voller Motivation am Horgner Bahnhof und fuhren mit dem Zug direkt zum Flughafen. Wir kamen zügig durch die Sicherheitskontrolle und gingen direkt zu unserem Gate. Die 2.5 h vergingen sprichwörtlich wie im Flug. Angekommen in Stockholm fuhren wir mit der Metro zum Hotel und liessen vorerst unsere Koffer dort. Wir machten uns auf, die Stadt zu erkunden. Bei der Tour war Maximilian unser toller Stadtguide . Wir lernten viel über das Rathaus und andere historische Gebäude der Stadt. Mit dem Schiff über den Mälarsee fahrend, sahen wir das erste Mal die wunderschöne Stadt. Auf der anderen Uferseite angekommen, liefen wir einen kleinen Hügel mit der schönsten Strasse von Stockholm hinauf und erkundeten die Altstadt noch ein bisschen. Zum Abendessen gingen wir in ein von Yasmine empfohlenes Restaurant.

Es war ein schöner Tag und trotz der Kälte hatten wir viel Spass. Der erste Eindruck von Schweden war super.

(Abigail, Martina & Stelle)

Am Dienstag fuhren wir mit der Metro und dem Bus eine Stunde nach Vaxholm. Vaxholm ist eine Insel in den Schären von Stockholm, die zur Verteidigung der Stadt besiedelt wurde. Nach der Ankunft haben wir einen Spaziergang in der Nähe des Gewässers gemacht, und die Wohnsiedlung erkundet. Pfarrer Lüchinger erklärte uns bei schönem Wetter am Meer mehr über die Geschichte und die politische Lage von Schweden, bevor wir dann die Insel weiter erkundeten. Dabei haben wir eine nette schwedische Einwohnerin getroffen, die uns die Kirche in der Stadt empfohlen und gezeigt hat. Zur Mittagszeit haben wir in einer Boulangerie ein leckeres Brötchen gegessen und zusätzlich die BESTEN Zimtschnecken verspeist. Anschliessend hatten wir genug Zeit, um Vaxholm in kleinen Gruppen zu erkunden und die Sonne zu geniessen. Mit dem Schiff fuhren wir dann eine Stunde später zurück in die Innenstadt von Stockholm. Zum Abendessen ging es in ein ehemaliges Gefängnis im Keller. Es gab leckere Köttbullar mit Kartoffelstock. Zuletzt gab es als kleine Überraschung eine Stockholm Ghost Tour. Dabei sind wir durch die Altstadt Gamlastan gelaufen und haben die dunkle Seite der Geschichte der Stadt kennengelernt.

Der zweite Tag war mit Abstand am anstrengendsten, da wir viel gelaufen sind und ständig unterwegs waren. Doch die Fussschmerzen haben sich am Ende des Tages gelohnt, da wir eine wunderschöne Insel erkundet haben und eine unvergessliche Nacht Tour erlebt haben.

(Deborah, Norah, Carina, Sophie)

Auf diesen Mittwoch haben sich alle ABBA Fans schon seit Beginn der Reise gefreut, denn an diesem Tag gingen wir ins ABBA-Museum. In Kleingruppen zogen wir los, um das Museum zu entdecken. Dabei haben wir viel über die Geschichte, Arbeit und Musik der 4-köpfigen, legendären Pop-Band erfahren. Aber natürlich durfte Gesang und Tanz auch nicht fehlen. 

Während die einen auf der Bühne performten, entdeckten andere ihr Talent als Dirigentinnen und Dirigenten. Natürlich gehörte auch hier ein Gruppenfoto mit der Band als Hintergrund zum obligatorischen Programm.

Nach dem Museumsbesuch haben wir uns mit einer schmackhaften Tomatensuppe, viel Brot und einer traditionelle Zimtschnecke gestärkt. Die nächsten zwei Stunden standen zur freien Verfügung. Gegen den Abend erwartete uns ein zweiter Museumsbesuch. Eine weitere legendäre, nordische Personengruppe sollte uns bei einer spannenden Führung näher gebracht werden: die Wikinger. Wir hörten viel Interessantes zur Geschichte, Lebensweise, Handel und kriegerischen Eroberungen. Kleiner Funfact: Auf den traditionellen Wikingerhelmen hat es keine Hörner. Im Anschluss an den Museumsbesuch durften wir uns an einem herrlichen Buffet stärken und einen zauberhaften Sonnenuntergang geniessen, bevor es mit der Fähre wieder zurück in die Stadt ging.

(Mona & Noemi)

Am regnerisch-kühlen Donnerstagvormittag führte uns Maximilian bei einem Spaziergang durch die Stadt. Die erste Station war die königliche Bibliothek, in der alles archiviert wird, was in Schweden publiziert wird. Anschliessend sind wir zur historischen Markthalle gelaufen, wo uns, neben schön präsentiertem Fisch, Fleisch, Gemüse, Brot und schwedischen Spezialitäten eine kleine Pause mit köstlichen Zimtschnecken erwartete. Wir haben noch einige andere Sehenswürdigkeiten angesehen, z.B. die königliche Oper und das Parlament. Kurz vor dem Mittagessen konnten wir noch der Wachablösung beim königlichen Schloss zusehen. Am Nachmittag hatten wir Freizeit, die ganz unterschiedlich genutzt wurde, z.B. für eine Schnitzeljagd, Museumsbesuche oder den Einkauf von Reiseandenken. Um 17 Uhr haben wir uns wieder getroffen und fuhren gemeinsam zur St. Eriks Kathedrale, wo wir einen Gottesdienst feiern durften. Anschliessend an den Gottesdienst hat uns Pfarrer Lüchinger noch einiges über die Geschichte der katholischen Kirche in Schweden erklärt. Wir wissen jetzt, wer der heilige Ansgar und die heilige Brigitta waren! Nach dem Abendessen feierten wir den Abschlussabend in einer Eisbar, wo alle trotz eisiger Temperaturen Spass hatten und verabschiedeten uns von Yasmin, die studienhalber noch ein paar Monate in Stockholm bleiben darf. Danach sind alle zügig ins Bett, weil wir am nächsten Morgen schon um 7 Uhr wieder aufstehen mussten.

(Jonas, Felix & Philip)

Vom Freitag, dem letzten Tag der Reise, bekamen wir nur einen Teil davon in Stockholm mit, weil es unser Abreisetag war. Nach dem Frühstück und dem Kofferpacken versammelten wir uns, um gemeinsam ins Vasa-Museum, dem am meisten besuchten Museum Skandinaviens zu gehen. Die Vasa ist ein schwedisches Kriegsschiff von beeindruckender Grösse, das am 19 August 1628 einen Kilometer vom Stockholmer Hafen entfernt bei seiner Jungfernfahrt aufgrund einer Fehlkonstruktion sank. 

Es ist das weltweit grösste und besterhaltene Holzschiff, da der Schlamm es bis zu seiner Bergung, gut 340 Jahre nach dem Untergang, konserviert hat. Um halb zwölf machten wir uns auf den Weg zurück ins Hotel. Nach dem Verzehr eines sehr feinen Hamburgers gingen wir eilig zurück ins Hotel, um unsere Koffer zu holen. Mit dem Zug fuhren wir zum Flughafen, checkten ein und sagten Stockholm lebewohl. Im Namen aller Oberminis möchten wir uns bei allen bedanken, welche diese Reise für uns möglich gemacht haben. Es war eine tolle Reise!

(Gabriel, Alessio & Manuel)


Minireise nach Wien 2022

Am Montag, 18. April hat unsere Reise am Bahnhof Horgen in aller Früh begonnen. Noch ein wenig verschlafen, aber doch gut gelaunt und mit viel Vorfreude auf die kommenden Tage sind Pfarrer Lüchinger und wir 12 Oberminis dann mit der S2 um 5:54Uhr zum Hauptbahnhof gefahren. Danach ging es mit dem Zug nach Wien. Wir haben den Zürichsee bei einem wunderschönen Sonnenaufgang verlassen. Auf der gesamten Zugfahrt haben wir viele verschiedene Kartenspiele gespielt, viel gelacht und die tolle Aussicht genossen. Wir haben Wien dann leider mit 2h Verspätung erreicht und sind dann gleich in unser Hotel. Zum Abendessen gab es Wiener Kost im 7Stern-Bräu. Nach dem leckeren Essen haben wir noch einen Verdauungsspaziergang durch das nächtliche Wien gemacht und hatten so einen wunderschönen Abschluss an unserem ersten Abend in Wien.

Am Dienstag, 19. April sind wir mit der U-Bahn nach Schönbrunn gefahren. Mit «Tonbandführern» (so nannten sie die Audioguides) haben wir die Geheimnisse von Schloss Schönbrunn und ihrer bekanntesten BewohnerInnen, die beiden Kaiserinnen Maria Theresia und Elisabeth – besser bekannt als Sissi – und ihr Gatte Kaiser Franz-Josef I., erforscht. Zum Mittagessen liefen wir durch den Park zur Gloriette hoch. Trotz Regen: was für eine Aussicht!
Danach fiel die spontane Entscheidung, im Irrgarten des Parkes etwas von unserer überschüssigen Energie abzulassen. Nach einer Weile des Rumirrens ging’s weiter zur Karlskirche. Auf dem Vordach bzw. unter der imposanten Kuppel erklärte uns Pfarrer Lüchinger etwas zur Baugeschichte und Innengestaltung der Kirche. Von der Karlskirche ging es zum Holocaust-Mahnmal vor der Albertina, wo uns Pfarrer Lüchinger eine Einführung in das wohl dunkelste Kapitel der österreichischen Geschichte gab. Am späteren Nachmittag haben sich unsere Wege getrennt. Die einen nutzen die Freizeit zur Stadtbesichtigung oder zum Shoppen, andere besuchten die Albertina mit ihrer atemberaubenden Gemäldesammlung. Vor dem Abendessen wurde noch eifrig Karten gespielt und nach einem kurzen Spaziergang bei starkem Regen ging’s zurück ins Hotel, wo wir alle zufrieden und müde ins Bett fielen. Fortsetzung folgt…

Am Mittwoch, 20 April begannen wir den Tag mit einem Spaziergang zum Schloss Belvedere. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Anlage, haben wir uns die diversen Kunstwerke angeschaut. Besonders beeindruckt hat uns «Der Kuss» von Klimt. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter zum Stephansdom. Der Domarchivar persönlich führte uns durch das imposante Gebäude. Von bunten Kirchenfenstern, unzähligen Marienbüsten bis hin zu Geheimschriften war alles dabei. Nach einer Weile Freizeit ging es mit neuer Kraft zurück zum Stephansdom für die Messe, in der das nächste Highlight folgte: Pfr. Lüchinger wurde als Konzelebrant angefragt. Der Kontrast zum letzten Programmpunkt des Tages konnte dann nicht grösser sein: Es ging nämlich auf den Prater, die Chilbi Wiens. Nach einer gemeinsamen Fahrt auf dem Riesenrad konnten wir uns frei auf dem Gelände bewegen und jede Bahn ausprobieren. Nichts für schwache Nerven!

Am Donnerstag, 21. April stand als erster Punkt die Kapuzinergruft auf dem Programm. Dort wurde uns von einer sehr netten Führerin erklärt, wie es sich zu der Zeit der Habsburger abgespielt hat mit den ganzen Kaisern und Königen und ihren Begräbnissen. Die Särge sahen alle ganz unterschiedlich aus. Auch Kaiser Franz Joseph I. und seine Gemahlin Elisabeth liegen in der Kapuzinergruft begraben.
Nach einer kurzen Mittagspause trafen wir uns zu einer Führung durch die Stallungen der Spanischen Hofreitschule. Dort wurde uns über die Eigenschaften der Lipizzanerpferde, sowie ihrer Auftritte gelehrt.
Anschliessend hatten wir kurz Freizeit, damit wir uns für die Oper anziehen konnten. Für uns stand jetzt nämlich «die Hochzeit des Figaros» auf dem Programm. Vor unserem Opernbesuch assen wir noch eine Kleinigkeit in einem Caféhaus, bevor wir dann musikalisch und theatralisch verwöhnt wurden. Begeistert gingen wir aus der Oper raus. Unser letzter Stopp an diesem Tag war die Bar in der Nähe unseres Hotels, um auf unseren letzten Abend anzustossen. Anschliessend fielen wir müde, aber glücklich ins Bett.

Am Freitag, 22. April, zogen wir nach einer eindrücklichen Opernaufführung und einer eher kurzen Nacht noch ein letztes Mal durch Wien. Das Ziel war die kaiserliche Schatzkammer. Dort erwartete uns eine prunkvolle Ausstellung. Mit einem Audioguide bewaffnet, schlenderten wir um die Vitrinen, bewunderten die reich verzierten Kronen, Schwerter, Monstranzen, Gewänder und erfuhren viel Interessantes rund um die wertvollen Schätze der Habsburger. Es war eindrücklich zu sehen, wie reich die Habsburger waren. Danach ging es bereits in Richtung Hauptbahnhof, wo wir uns mit Proviant ausstatteten und gegen 15.30 Uhr die Zugfahrt zurück nach Zürich antraten. Die Zugfahrt war kurzweilig. Im anfangs etwas überfüllten Zug haben wir viel gespielt und gelacht. Ob beim Tichu, UNO, Poker oder einem herkömmlichen Jass, für gute Laune war gesorgt und die acht langen Stunden gingen doch recht zügig vorbei. Um Mitternacht kamen wir müde aber mit schönen Erinnerungen an eine tolle Reise in Horgen an. Vielen Dank an alle, die diese fantastische Reise möglich gemacht haben!


Oberminis in Madrid

Vom 22. bis 26. April waren 15 unserer Oberminis gemeinsam mit Pfarrer Lüchinger in Madrid auf einer Bildungsreise unterwegs. Lesen Sie, was die Gruppe dabei erlebt hat:

Montag, 22. April: Nachdem es auch die grössten Schlafmützen doch noch rechtzeitig auf den Flughafen geschafft hatten und dank freundlicher Mithilfe der Security irrtümlich verschlossene Koffer wieder geöffnet werden konnten, erreichten wir am späteren Nachmittag unser Hotel im Zentrum von Madrid. Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg: über die Puerta del Sol – einer der pulsierenden Hauptplätze Madrids ging es zur Plaza Mayor einem der eindrucksvollsten Plätze Spaniens überhaupt. Hier versuchte Pfr. Lüchinger, uns etwas von der wechselhaften Geschichte Spaniens zu vermitteln. Weiter ging’s zum Königspalast und zur Kathedrale «Santa Maria la Real de la Almudena» deren Grösse wir ein erstes Mal bestaunten. Über die Gran Via, der grossen Einkaufsstrasse Madrids, ging es zurück ins Hotel. Den ersten Abend liessen wir bei einem sehr leckeren Abendessen und tollen Gesprächen ausklingen.

Der Dienstag fing mit einem gemütlichen Frühstück an. Danach versammelten wir uns und bekamen eine Stadttour von Herrn Lüchinger persönlich. Wir machten einen kleinen Spaziergang im Park del oeste (Westpark). Dort besuchten wir den Tempel von Debod. Im Tempel befanden sich mehrere antike Monumente. Dann nahmen wir die Seilbahn von Park del oeste nach Casa de Campo Park hin und zurück und genossen die Aussicht. Mittagessen gab es in einem kleinen Restaurant indem es uns sehr gut gefallen hat. Nach dem wir fertig gegessen haben, besuchten wir die beeindruckende Almudena Kathedrale. Nach dem kurzen Besuch gingen wir zurück ins Hotel. Um halb sieben trafen wir uns alle in der Eingangshalle und gingen zur Flamenco Show. Wir sahen eine Frau und ein Mann die geklatscht und gestampft haben, ein Gitarrist der extrem schnell spielen konnte und zwei Männer die schräg und laut gesungen haben. Nach der Flamenco Show waren wir alle ziemlich sprachlos. Am Abend assen wir noch in einem Restaurant und gingen anschliessend glücklich und erschöpft schlafen.

Am Mittwoch fuhren wir nach dem Frühstück zum Stadion Santiago Barnabéu. Dort angekommen kamen wir alle kaum aus dem Staunen heraus, denn das Stadion war riesig. Die Besichtigung erfolgte mit einem Audioguide. Bevor wir mit der Führung starteten, gab uns Zlatko noch ein paar Hintergrundinformationen zum Bau des Stadions und zu „seinem“ Fussballclub Real Madrid. Auf einer interessanten Tour lernten wir dann die Geschichte des weltberühmten Fussballclubs kennen. Es war eindrücklich, die vielen Pokale und Trophäen zu bestaunen, die der Club im Lauf seiner langjährigen Geschichte erspielt hatte. Am Ende des Rundgangs konnten diejenigen, die noch etwas im Fanshop ergattern wollten, nach Herzenslust einkaufen, während die anderen die gewonnenen Eindrücke auf sich wirken liessen. Zum Mittagessen teilten wir uns in kleine Gruppen auf, da wir den Nachmittag zur freien Verfügung hatten. Am frühen Abend trafen wir uns zum nächsten gemeinsamen Programmpunkt: dem gemeinsamen Gottesdienstbesuch in der Kathedrale Almudena. Der Erzbischof von Madrid persönlich zelebrierte die Messe. Wir waren geschmeichelt und gleichzeitig dankbar, dass sich Pfarrer Lüchinger in seinen Predigten kürzer fasst, als es Kardinal Carlo Osoro an diesem Abend tat. Nach dem Abendessen durften wir noch ein leckeres Dessert geniessen (Churros!!), den uns Familie Illi offerierte – herzlichen Dank! Bei einsetzendem Starkregen ging es zu Fuss zurück ins Hotel, wo wir alle todmüde, aber mit vielen neu gewonnen Eindrücken in unsere Betten fielen.

Am Vormittag sind wir, nach einem gemütichen Frühstück, in den bekannten Park del Retiro gegangen. Auf dem Weg haben wir das Denkmal Madrids gesehen, nämlich das Metropol Gebäude. Im Park gab es einen kleinen See auf dem wir mit kleinen Ruderbooten zu entspannender Musik, schönem Ausblick und ein paar wenige Sonnenstrahlen herumrudern konnten. Natürlich war auch ein kleines Bootrennen nötig. Unsere vier Boote haben um den Sieg gekämpft, jedoch musste natürlich das Boot mit unserem Pfarrer gewinnen. Anschliessend haben wir den Kristallpalast, der als Ausstellungshalle, aber auch als gutes Photosujet gebraucht wird, besichtigt. Er besteht ausschliesslich aus Glas und lässt somit sehr viel Licht rein. Schliesslich sind wir weitergegangen und haben uns, nachdem wir den Ausgang aus dem Park fast nicht fanden, in ein kleines Restaurant gesetzt, wo wir uns vor dem nächsten Programmpunkt ausruhen konnten. Das nächste auf unserem Programm war nämlich das begehrte Museum Prado. Uns nahm ein Führer durch die grossen Räume und zeigte uns die bedeutendsten Werke von Goya, El Greco, Velázquez wie auch die Mona Lisa und das Werk „Garten der Lüste“. Kunst ist nicht immer sehr verständlich, aber dank unserem Führer wussten wir diese Werke zu schätzen und wir konnten sicher alle etwas Wissen mitnehmen. Nach dem Prado waren alle etwas müde und brauchten eine kleine Pause im Hotel. Da es unser letzter Abend war, konnte diese Pause nicht allzu lang sein, da wir vor dem Abendessen noch einen Drink in einer Rooftop Bar geplant hatten. Über den Dächern von Madrid, hatten wir einen wunderschönen Ausblick, es herrschte gute Stimmung trotz Wind und wir haben das 10-jährige Jubiläum von Zlatko, Maxi und Yasmine ein bisschen gefeiert. Anschliessend sind wir in ein traditionelles Restaurant gegangen, wo wir gut gegessen haben, interessante Diskussionen geführt haben und viel gelacht haben, was in unserer Gruppe schon fast selbstverständlich war.

Heute schien zum Glück wieder die Sonne, so liefen wir bei gutem Wetter durch die malerische Altstadt zum königlichen Stadtpalast, wo wir nach einer strengen Sicherheitskontrolle in die Glamour-Welt der Royals eintauchten. Mehr als eine Stunde besichtigten wir imposante Räume mit wunderschönen Fresken. Nach einem spektakulären Gruppenfoto liefen wir eilig zum Hotel zurück. Auf dem Weg zum Flughafen assen wir noch feine Sandwiches, die mit iberischem Schinken belegt waren. Nun sitzen wir im Flugzeug und sind traurig, dass die Woche schon vorüber ist. Wir haben viel gesehen und erlebt, haben uns besser kennengelernt und sind zu einer engen Gruppe zusammengewachsen. Danke, dass wir diese schöne Woche erleben durften!


Miniausflug zum Flughafen Zürich

Auch so kann Minidienst aussehen 🙂